Aktuelles

16.12.2025

Zug- und Rastzeit in der Kulisse

Während das Monitoring der Libellen-, Amphibien- und Reptilienfauna gerade eine Winterpause einlegt, ist ornithologisch noch so Einiges los in der Betreuungskulisse – von Rostgänsen, die zusammen mit Bläss- und Graugänsen auf den großen Wasserflächen im NSG Georgsdorfer Moor und im Füchtenfelder Moor rasten bis hin zu Sing- und Zwergschwänen, die jedes Jahr in kleiner Zahl als gemischter Trupp für einige Zeit in der Nähe des NSG Dalum-Wietmarscher Moor zu beobachten sind. Sollten Sie einen Zwergschwan beobachten oder fotografieren, der einen Sichtring oder ein Halsband mit erkennbarer Nummer trägt, melden Sie diese Sichtung gerne der ÖGE oder direkt auf ornitho.de. Diese Tiere wurden im Zuge eines groß angelegten Erhaltungsprogramms registriert und markiert um wertvolle Rückschlüsse für den Schutz der seit einigen Jahren stark abnehmenden Bestände der Art ziehen zu können. Ein weiterer, kleinerer Gastvogel aus dem Nordosten ist der Raubwürger. In Niedersachsen ist er als Brutvogel leider stark gefährdet, nutzt aber die Moore und Heiden der Region gerne als geeignetes Rastgebiet.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat Dezember.

18.11.2025

Vierter Stationstisch der ÖGE

Am 29.10.25 lud die Ökologische Station Grafschaft Bentheim-Emsland Süd (ÖGE) bereits zum vierten Mal zum Stationstisch ein, um institutionelle und verbandliche Stakeholder aus ihrer Untersuchungskulisse über die Ergebnisse ihrer Arbeit zu informieren und gemeinsam an der Ausrichtung der Station für das nächste Jahr zu arbeiten. Johannes Weise, wissenschaftlicher Leiter der ÖGE, informierte über die zurückliegende Arbeit der Station und Moritz Rennack gab ein Update zu dem über die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung geförderten Projekt “Amphibien der Sandlandschaften in der Grafschaft Bentheim und dem südlichen Emsland”, welches der ÖGE ermöglicht auch außerhalb der festgelegten Betreuungskulisse für Amphibien aktiv zu werden. Im Anschluss ging es nach bewährter Manier an die Diskussionstische und die Teilnehmenden waren selbst gefragt. In konstruktiven Gesprächen beteiligten sie sich mit ihrem individuellen Wissen zur Gebietskulisse sowie Ideen, Impulsen und Anregungen aktiv an der Arbeitsplanung für das nächste Jahr. Neben konkreten Kartierwünschen und Vorschlägen für Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, ergaben sich auch unterhalb der Teilnehmenden mit den verschiedensten Hintergründen ein spannender Austausch, der für die erfolgreiche Arbeit der Station von großem Wert ist. 

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat November.

27.10.2025

Die Hochmoor-Mosaikjungfer als Erfolgsindikator

Obwohl die Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica) in diesem Jahr in ein paar Gebieten, in denen im letzten Jahr zuverlässig patroullierende Männchen und zum Teil auch Paarungen beobachtet werden konnten, aufgrund der Trockenheit im Frühjahr und im August nicht nachgewiesen werden konnte, freut ein Nachweis aber ganz besonders! Im NSG Groß Fullener Moor konnten, wie auch schon im Vorjahr, erneut mehrere territoriale Männchen der Hochmoor-Mosaikjungfer nachgewiesen werden – und das auf Flächen, die von der ÖGE im Jahr 2023 durch eine Reihe an Maßnahmen aufgewertet wurden. Durch Rodungsarbeiten, die Ertüchtigung der Torfwälle und die Anlage von mehreren Pools mit unterschiedlicher Tiefe konnte sich so aus einer trockenen Pfeifengraswiese eine strukturreiche, wiedervernässte Fläche entwickelt, die allen voran von der Hochmoor-Mosaikjungfer im zweiten Jahr in Folge als potentielles Fortpflanzungsgewässer identifiziert wird.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat Oktober.

27.10.2025

Abgeschlossene Maßnahmen in der Kulisse

Im letzten Monat wurde eine von der ÖGE in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Lingen in Auftrag gegebene Pflege- und Entwicklungsmaßnahme im FFH- und Landschaftsschutzgebiet Lingener Mühlenbach und Nebenbach erfolgreich abgeschlossen. An zwei Stellen im Gewässer wurden Kiesschüttungen mit einem Volumen von jeweils 5 Tonnen vorgenommen. Die so entstandenen Bereiche mit großkörnigem Kies sollen vor allem dem Steinbeißer (Cobitis taenia), einer FFH-Anhang II Art, als geeignetes Laichsubstrat dienen.

Im NSG Groß Fullener Moor wurden im September im Auftrag der ÖGE auf einer Fläche von insgesamt 0,4 ha Stubben gezogen, die in diesem Jahr sehr starken Stockausschlag aufwiesen. Die betroffenen Gehölze wurden bereits im letzten Jahr abgeholzt um die zwei letzten im Gebiet vorhandenen Gagelsträucher (Myrica gale) freizustellen. Auf die im Zuge der Maßnahme eingeebneten Bereiche um die Gagelsträucher herum soll im nächsten Schritt durch den Landkreis Emsland Heidemahdgut ausgebracht werden um die Heideentwicklung weiter voranzutreiben. Die gezogenen Stubben kommen in zweierlei Hinsicht Habitataufwertungen in der Gebietskulisse zu Gute: Ein Teil der Stubben wurde im Randbereich des Groß Fullener Moores zu Totholzhaufen aufgeschoben und dient fortan der lokalen Fauna, hier vor allem den im Gebiet vorkommenden Kreuzottern (Vipera berus), als Versteckmöglichkeit. Die restlichen Stubben sollen perspektivisch im NSG Rühler Moor auf Wiedervernässungsflächen ausgebracht werden und neben der Funktion als Wellenbrecher außerdem den Torfmoosen (Sphagnum) als “Ansiedlungs-Ankerpunkte” dienen.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat Oktober.

29.09.2025

Auf der Suche nach Gartenschläfern

Der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) gilt als das in den letzten Jahrzehnten in Europa am stärksten in seinem Bestand zurückgegangene Nagetier. Um diesem negativen Trend entgegenzuwirken, startete 2013 im Thuiner Wald (LK Emsland) ein Wiederansiedlungsprojekt der Bilchart durch die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH). Unter der wissenschaftlichen Leitung der Universität Osnabrück wurden von 2013 bis 2018 insgesamt 90 adulte Gartenschläfer im Gebiet ausgewildert. Im Zuge einer Masterarbeit konnten sowohl erfolgreiche Überwinterung als auch Reproduktion der Tiere nachgewiesen werden. Da seit 2018 kein Monitoring mehr stattgefunden hat, sucht die ÖGE in Kooperation mit dem Tierpark Nordhorn das damalige Auswilderungsgebiet aktuell systematisch nach Gartenschläfern ab. Mittels 20 Wildkameras und vier Horchboxen, deren Anschaffung durch Fördermittel der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung ermöglicht wurde, hofft die Station auf den Nachweis der nachtaktiven Tiere. Ein Gartenschläfer hat sich auf den bis dato kontrollierten 31.370 Fotos noch nicht gezeigt. Während die Kameras weiter im Gebiet aufnehmen und die Auswertung der Horchboxen noch aussteht, wollen wir Ihnen ein paar Schnappschüsse nicht vorenthalten.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat September.

29.09.2025

Führung durchs Georgsdorfer Moor

Das Klimaschutzmanagement des Landkreises Grafschaft Bentheim bietet auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Volkshochschule Grafschaft Bentheim eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema „Klimaschutz in der Grafschaft Bentheim“ an. So auch am 05.09.2025, als es mit über zwanzig interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Georgsdorfer Moor, dem aktuell jüngsten Naturschutzgebiet der Grafschaft, ging. Im Zuge der 2-stündigen Führung, die als Kooperation zwischen dem Klimaschutzmanagement des Landkreises, der ÖGE und der Staatlichen Moorverwaltung, welche das Land Niedersachen als Flächeigentümerin repräsentiert, durchgeführt wurde, berichteten Michael Diekamp (Leitung Staatliche Moorverwaltung) und Johannes Weise (Wissenschaftliche Leitung ÖGE) über das Gebiet und seine Historie, den Entstehungsprozess von Mooren und die spezialisierte Flora und Fauna der Hochmoore. Neben der Rolle und Zusammenarbeit von ÖGE und Staatlicher Moorverwaltung im Gebiet wurden ebenfalls Maßnahmen zur Renaturierung des Georgsdorfer Moores und somit seiner Wasser- und Klimabilanz thematisiert.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat September.

19.09.2025

Eine Spende für die ÖGE

Anfang des Monats fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Mit dem Foto um die Welt” des Lingener Fotoclubs Blende 86 ein Vortrag von Thomas Weber mit dem Titel “Faszination Küstenvögel” statt. Mit eindrucksvollen Bildern und spannenden Anekdoten brachte er den Teilnehmenden die Vielfalt der Küstenvögel und ihre einzigartigen Lebensräume näher. Die ÖGE freute sich sehr, als der Fotoclub im Vorfeld der Veranstaltung mit dem Vorschlag an die Station herantrat, die im Laufe des Abends gesammelten Spenden für den Trägerverein “Ökologische Station Grafschaft Bentheim-Emsland Süd e.V.” zu sammeln. Am Ende der Veranstaltung konnte die ÖGE einen Spendenbetrag von 150 Euro vom Organisatoren-Team entgegennehmen. Passend zum Thema des Vortrags wird die Station das Spendengeld in Equipment für den Wiesenvogelschutz in der Betreuungskulisse der Station investieren. Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich beim Fotoclub Blende 86 und allen Teilnehmenden für diese großzügige Spende bedanken! 

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat September.

25.08.2025

Eine besondere Ziegenmelker Sichtung

Die dämmerungs- und nachtaktiven Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus) werden standardmäßig durch Verhören um den Sonnenuntergang herum erfasst. Ihr charakteristisches Schnurren verrät ihre Anwesenheit und lässt unter Umständen auf ein Brutgeschehen schließen. Eine ganz besondere Ziegenmelker-Sichtung gelang unserer Ornithologin kürzlich auf einer Fläche südlich des NSG Georgsdorfer Moor. Gut getarnt und völlig bewegungslos duckte sich ein Ziegenmelker-Küken in seiner Nestmulde (siehe Foto). Der typische Lebensraum des Ziegenmelkers besteht aus Heide und lichten Waldbiotope auf trockenem, überwiegend sandigem Boden. In der Betreuungskulisse der ÖGE lassen sich ebendiese Bedingungen vielerorts finden. So konnten in diesem Jahr 32 potentielle Brutpaare des Ziegenmelkers in insgesamt 11 Gebieten ermittelt werden. 

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat August.

25.08.2025

Warten auf Nachwuchs bei den Kreuzottern

Kreuzottern (Vipera berus) gehört zu den wenigen ovoviviparen Reptilien. Sie brütet ihre Eier im Mutterleib aus, was als Anpassung an kühlere Lebensräume zu verstehen ist. Das Muttertier kann der Sonne hinterherziehen und die Eier auf diese Weise optimal den wärmenden Sonnenstrahlen aussetzen. Wenn die Eier schließlich zwischen August und Oktober “gelegt” werden, reißt die dünne Eihaut während oder direkt nach der Geburt auf. Die frisch geschlüpften Jungschlangen sind etwa so groß wie ein Regenwurm und führen direkt ihre erste Häutung durch.

Noch warten wir gespannt auf die erste Sichtung eines Jungtieres in der Betreuungskulisse der ÖGE. Der Nachweis eines tragenden Weibchens im NSG Georgsdorfer Moor lässt hoffen, dass sich bis Ende September noch einige Jungtier-Sichtungen ergeben werden.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat August.

21.08.2025

ÖGE gewinnt Nordhorner Artenschutzpreis 2024

Bereits zum vierten Mal verlieh die Stadt Nordhorn am 14.08.2025 den Nordhorner Artenschutzpreis, eine Auszeichnung für herausragende Projekte im Bereich des Artenschutzes im Stadtgebiet. Und auch die ÖGE konnte sich über eine Auszeichnung sowie ein Preisgeld von 1.000 Euro freuen! Beworben hatte sich die Station mit einer im Zuge eines Praktikums durchgeführten Erfassung der räumlichen Verteilung und Habitatpräferenz von Zauneidechsen (Lacerta agilis) im NSG Tillenberge. Es konnten so insgesamt drei Verbreitungsschwerpunkte im Untersuchungsgebiet identifiziert werden, die den Tieren durch ihre Habitatausstattung – offener Sandboden im Wechsel mit schutzbietenden Strukturen – optimale Lebensbedingungen bieten. Neben einer erhöhten Schutzwürdigkeit dieser Bereiche, lassen sich weiterhin Maßnahmen ableiten, die die weitere Ausbreitung der Echsen im Gebiet fördern und die die ÖGE mithilfe des Preisgeldes zukünftig in die praktische Umsetzung bringen möchte.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat August.

20.03.2025

Zwei neue Kolleginnen für die ÖGE

Wir freuen uns gleich zwei neue Mitarbeiterinnen im Team der ÖGE begrüßen zu dürfen! Ingve Auth (links) ist bereits seit Dezember 2024 für die Station tätig und ist schwerpunktmäßig für die Erfassung der Amphibien- und Reptilienfauna in der Kulisse zuständig. Leslie Koch (rechts) ist seit März 2025 Teil des Teams. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Erfassung der Avifauna sowie dem Gelegeschutz von Wiesenvögeln. 

Wir freuen uns gleich zwei neue Mitarbeiterinnen im Team der ÖGE begrüßen zu dürfen! Ingve Auth (oben) ist bereits seit Dezember 2024 für die Station tätig und ist schwerpunktmäßig für die Erfassung der Amphibien- und Reptilienfauna in der Kulisse zuständig. Leslie Koch (unten) ist seit März 2025 Teil des Teams. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Erfassung der Avifauna sowie dem Gelegeschutz von Wiesenvögeln. 

02.12.2024

Neuer Reiter "Stellenangebote"

Das Menü der Website ist gewachsen: Ab sofort können Sie unter dem gleichnamigen Reiter aktuelle Stellenangebote der Ökologischen Station Grafschaft Bentheim-Emsland Süd finden.

25.09.2024

Das Amphibienprojekt der ÖGE

Wir freuen uns Moritz Rennack als neuen Mitarbeiter im Team der ÖGE begrüßen zu dürfen! Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Bachelorstudiums im Studiengang “Landschaftsentwicklung” (B. Eng.) an der Hochschule Osnabrück, ist er ab sofort für die Betreuung des Projektes “Amphibien der Sandlandschaften in der Grafschaft Bentheim und dem südlichen Emsland” sowie Kartierungen in der Gebietskulisse zuständig. Genaueres zum Projekt erfahren Sie in der Zusatzausgabe des Newsletters von September 2024.

14.05.2024

Die Woche der Natur der Bingo-Umweltstiftung - ÖGE bietet zwei Führungen an

Vom 15.06. bis 23.06.2024 findet erstmalig die Woche der Natur in Niedersachsen durchgeführt von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung statt. Über 1000 Aktionen und Naturerlebnisse werden zur kostenlosen Teilnahme im ganzen Bundesland angeboten und auch die ÖGE beteiligt sich mit zwei Themenführungen durch zwei der Naturschutzgebiete in der Betreuungskulisse. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich für die Führungen anzumelden finden Sie auf der Website der Bingo-Umweltstiftung unter folgenden Links:

Führung durch das NSG Provinzialmoor:
https://www.bingo-umweltlotterie.de/woche-der-natur-2024/veranstaltungen/wdn24-27299

Führung durch das NSG Moorschlatts und Heiden in Wachendorf:
https://www.bingo-umweltlotterie.de/woche-der-natur-2024/veranstaltungen/wdn24-88076

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

17.04.2024

Ein neuer Kollege für die ÖGE

Das Team der ÖGE ist um einen neuen Kollegen gewachsen: Wir freuen uns sehr Ben Paul Flint bei uns begrüßen zu dürfen!
Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Bachelorstudiums im Studiengang „Umweltwissenschaften“ an der Universität Oldenburg, studiert er aktuell im Master „Landschaftsökologie“. Ab sofort ist er für die ÖGE schwerpunktmäßig als Botaniker unterwegs.

17.04.2024

Die Libellenkartierung 2024 ist gestartet

Seit dem ersten April-Wochenende sind die Frühen Adonislibellen bereits im NSG Moorschlatts und Heiden in Wachendorf sowie dem Geestmoor zahlreich zu beobachten und machen ihrem Namen damit alle Ehre. Am 08.04.2024 konnte auch bereits die erste Nordische Moosjungfer (siehe Foto) mit den für Jungtiere typisch glänzenden Flügeln beim Sonnenbad im Geestmoor fotografiert werden.
In der Roten Liste Deutschlands wird die Art zurzeit als „gefährdet“ eingestuft. Grund hierfür sind der Verlust an Lebensraum durch Trockenlegung und Zerstörung von Moorbiotopen sowie die zunehmende Trockenheit infolge des Klimawandels.

17.04.2024

Die Kreuzkröten sind wieder aktiv

Die Kreuzkröte (siehe Foto) ist mir einer Körperlänge von 4-8 cm zwar die kleinste unserer heimischen Krötenarten, gehört zur Laichzeit von April bis Juni allerdings mit zu den Lautesten. Ihre nächtlichen Balzrufe sind dann nämlich knapp 2 km weit zu hören. Am 09.04.2024 konnten alleine im NSG Moorschlatts und Heiden in Wachendorf 32 Kreuzkröten gesichtet werden. Im NSG Tillenberge wurden am selben Abend mindestens zehn Individuen verhört. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kreuzkröten damit nicht nur gut zwei Wochen früher aktiv, sondern erfreulicherweise auch in größerer Anzahl vorhanden.

15.02.2024

Erste Amphibiensichtungen in diesem Jahr

Bereits am 20.01.2024 konnten aufgrund der milden Witterungsbedingungen die ersten sieben Teichmolche im NSG Kleingewässer Achterberg dokumentiert werden (siehe Foto). Im letzten Jahr wurde der erste Teichmolch sogar ein paar Tage früher gesichtet. Zu diesem Zeitpunkt bestand das NSG allerdings noch aus diversen Kleingewässern, die sich zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der starken Niederschläge der letzten Wochen zu einem großen Gewässer verbunden haben. Dies hat unter anderem zur Folge, dass sich der im Gebiet vorhandene Fischbestand so auch in die ehemals fischfreien Kleingewässer ausgebreitet hat. Es bleibt zu beobachten, inwiefern sich dieser Zustand auf die Molchbestände auswirken wird.

12.01.2024

Die Arbeit der ÖGE geht in die nächste Runde

Den Abschluss des ersten vollen Arbeitsjahres der ÖGE sowie den kürzlich erhaltenen positiven Bewilligungsbescheid für die Weiterfinanzierung der Station hat die ÖGE als Anlass genommen die Presse zu einem Rück- und Ausblick einzuladen. Den entsprechenden Presseartikel von Carl Hesebeck können Sie unter folgendem Link nachlesen:

https://www.gn-online.de/grafschaft/oekologische-stationen-ziehen-fazit-nach-erstem-jahr-523018.html

23.06.2023

Förderung Gelege- und Kükenschutz durch die Bingo-Umweltstiftung

Zum Schutz von Wiesenbrütern ist die ÖGE in Kooperation mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim im Gelege- und Kükenschutz aktiv. Durch eine Förderung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung konnte nun Ausrüstung zum erfassen und markieren der Gelege, sowie zum Überwachen des Bruterfolges mittels Wildkameras angeschafft werden, welche auch in den folgenden Jahren in diesem Projekt zum Einsatz kommen wird.

23.06.2023

OLB-Förderung "Amphibienerfassung"

Unter dem Motto „150 Tausend gute Gründe für die Umwelt“ erhielt die ÖGE am 10. Mai die Zusage von der OLB-Stiftung zur Förderung von Unterwassermikrofonen für das Erfassen von Knoblauchkröten und Kleinfischreusen für das Erfassen von Molchbeständen.