Aktuelles

24.09.2026

Aktuelles aus der Kulisse

In diesem Jahr konnten bereits mehrere Exuvien der Gemeinen Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) im NSG Neuringer Wiesen entdeckt werden. Wie es ihr Name schon vermuten lässt, handelt es sich um eine ehemals weit verbreitete “Allerweltsart”. In den letzten Jahren wurde sie allerdings zusehends von der Großen Heidelibelle (Sympetrum striolatum) abgelöst und es kam nur noch vereinzelt zu Nachweisen. Umso mehr freuen die bisherigen Exuvienfunde. Exuvien – die Larvenhäute, die nach dem Schlüpfen der erwachsenen Libelle am Ufer oder an Pflanzen zurückbleiben dienen in diesem Zusammenhang als Nachweis einer erfolgreichen Reproduktion der jeweiligen Art im Gebiet.
In einem Weiher im NSG Gildehauser Venn konnte ein weiteres Vorkommen des Europäischen Strandlings (Litorella uniflora) nachgewiesen werden. Der Strandling ist in Deutschland nur selten anzutreffen und einige seiner Bestände sind stark bedroht.
Im NSG Dalum-Wietmarscher Moor konnten kürzlich neben einem jagenden Wanderfalken (Falco peregrinus) drei subadulte Seeadler (Haliaeetus albicilla) beim Segelflug beobachtet werden. Erst mit fünf Jahren sind die Tiere ausgefärbt und lassen sich dann an den typischen weißen Schwanzfedern, dem hellen Kopf und dem einheitlich gelb gefärbten Schnabel erkennen.

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24.09.2026

Artenkenntnis-Seminar im Moor

Ende letzten Monats führte die ÖGE auf Einladung der Naturparke Bourtanger Moor und Hümmling die Fortbildungsveranstaltung “Artenkenntnisse im Moor” durch. Der Tag startete in den Räumlichkeiten des Emsland Moormuseums mit einer theoretischen Einführung in das Artenspektrum der regionalen Moore. Danach ging es zusammen mit den Teilnehmenden, darunter zertifizierte Natur- und Landschaftsführer, Mitarbeitende der Naturparke und Naturinteressierte, raus in die Flächen. Auf dem Außengelände des Moormuseums, im NSG Geestmoor sowie im NSG Dalum-Wietmarscher Moor konnten die moortypischen Tier- und Pflanzenarten dann auch ganz praktisch entdeckt werden. Wir bedanken uns für den Einbezug in diese schöne Veranstaltung und das rege Interesse der Teilnehmenden!

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27.08.2026

Heimlich, heimlicher, Schlingnatter

Neben der Kreuzotter (Vipera berus) ist die Schlingnatter (Coronella austriaca) die zweite Schlangenart, die in der Betreuungskulisse der ÖGE vorkommt. Aufgrund ihrer extrem heimlichen Lebensweise gleicht das Monitoring der Schlingnatter hin und wieder einem Glücksspiel. Die Sichtung eines Tieres ist daher umso erfreulicher! Bisher konnten in diesem Jahr drei Individuen im Dalum-Wietmarscher Moor, jeweils ein Individuum im Geestmoor und am Versener Heidesee sowie eine Häutung in den Moorschlatts und Heiden in Wachendorf nachgewiesen werden. Hier bevorzugen die Tiere Heideflächen mit sandigem Untergrund, der sich in der Sonne gut aufheizt.

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27.08.2026

Das Bergwaldprojekt in der Speller Dose

Die ÖGE freut sich sehr, dass das Bergwaldprojekt – eine gemeinnützige Umwelt- und Naturschutzorganisation, die mit freiwilligen Helfern in Wäldern, Mooren und Offenlandschaften arbeitet – kürzlich unter anderem auch im NSG Speller Dose aktiv geworden ist. Eine Woche lang wurden Kiefern, Birken und Faulbäume gefällt und gezogen um die wertvolle Schwingrasenflächen im Zentrum des Schutzgebietes aufzuwerten und den Wasserhaushalt zu stabilisieren. Ganz besonders freut in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass genau in diesem Bereich die Gewässer liegen, die der Arktischen Smaragdlibelle (Somatochlora arctica) zur Reproduktion dienen.

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27.08.2026

Extreme Trockenheit in der Kulisse

Die extreme Trockenheit der letzten Wochen hat deutliche Spuren in der Betreuungskulisse hinterlassen. Die Wasserstände gingen bis Mitte August stetig zurück und ließen vor allem die flachen Polderflächen in den Mooren trockenfallen. Nur tiefere Moorgewässer – ehemalige Handtorfstiche oder Gewässer mit Grundwasserkontakt – führen noch Wasser. Viele Bäume verfärben sich bereits, Buchen scheinen besonders zu leiden und sogar die Späte Traubenkirsche (Prunus serotina), die als sehr robust gegenüber sommerlicher Trockenheit und Hitze gilt, zeigt Anzeichen von Trockenstress. Die ÖGE wird die Auswirkungen der Trockenheit auf die Betreuungskulisse weiter dokumentieren. Ein kleiner Lichtblick: Die Pflanztische im Garten der Station konnten sich durch den Regen der letzten Tage erfreulich schnell erholen!

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23.07.2026

Auf der Suche nach Hirschkäfern

Aktuell absolviert Josephine im Rahmen ihres Studiums der Forstwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen ein dreimonatiges Praktikum bei der ÖGE. Neben dem Einblick in die Arbeit der Station, hat sie sich gezielt die Hirschkäfer (Lucanus cervus) in der Kulisse, genauer im NSG Biener Busch und dem NSG Wachendorfer Wacholderhain, angeschaut. Am aktivsten sind die größten Käfer Mitteleuropas im Juni, und das vor allem in lauen Sommernächten von über 12°C. Während sie sich tagsüber hoch in den Baumkronen aufhalten, findet man sie in der Dämmerung an den sogenannten Leckstellen. Hier tanken die erwachsenen Tiere Energie in Form von Baumsaft. In einer Gewitternacht konnten an einer einzigen Eiche insgesamt 20 Individuen des auf der bundesweiten Roten Liste als “stark gefährdet” geführten Käfers gezählt werden.

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20.07.2026

Führungen, Führungen, Führungen

In den letzten Wochen bot sich der ÖGE mehrfach die Möglichkeit, durch die Betreuungskulisse zu führen. Den Anfang machte am 19.06.2026 eine Führung durch das NSG Gildehauser Venn im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Klimaschutzmanagements des Landkreises Grafschaft Bentheim. Neben den hier anzutreffenden, spezialisierten und zum Teil gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, wurde vor allem auch die Klimarelevanz des Gebietes thematisiert. Einige Stunden später führte die Station im Rahmen der Woche der Natur 2026 der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung mit einem besonderen Fokus auf die nächtliche Fauna durch das NSG Biener Busch. Beim Ausleuchten von Nachtfaltern ließ sich als Highlight der seltene Kopfhornschröter (Sinodendron cylindricum) auf dem Laken entdecken. Führung Nummer 3 fand am 11.07.2026 ebenfalls im NSG Gildehauser Venn statt. Rund 30 naturkundlich Interessierte des Naturwissenschaftlichen Vereins Paderborn hatten sich mit dem Reisebus auf den Weg gemacht, um das einzigartige Mosaik aus Hochmoor, Feuchtheiden und Heideweihern des Gildehauser Venns mit einem Fokus auf Botanik und Ornithologie kennenzulernen.

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20.07.2026

Eine neue Libelle in der Kulisse

Mit der Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo) konnte eine weitere Libellenart in der Betreuungskulisse, genauer am Elsbach im FFH-Gebiet Ems, nachgewiesen werden. Während man die Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens), die zweite in Mitteleuropa vorkommende Prachtlibellenart, häufig entlang der Fließgewässer der Region zu Gesicht bekommt, ist die Blauflügel-Prachtlibelle aufgrund ihrer höheren Ansprüche deutlich seltener vertreten. Umso erfreulicher ist der diesjährige gesicherte Artnachweis. Durch die namensgebenden blauen Flügel der Männchen ist die Art auch für den Laien leicht zu identifizieren.

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04.06.2026

Woche der Natur - Biener Busch bei Nacht

Die Woche der Natur der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung steht vor der Tür und auch die ÖGE ist wieder mit einer naturkundlichen Führung dabei. Am 19.06.2026 um 21 Uhr laden wir zu einer nächtlichen Entdeckungstour ein. Die Teilnehmenden lernen bei der ca. 2-stündigen Führung durch das NSG Biener Busch/ Sandtrockenrasen am Biener Busch die vorkommende Fauna kennen. Dabei wird der Fokus auf der sonst verborgenen, nächtlichen Fauna liegen. An verschiedenen Stationen sollen Arten wie Ziegenmelker, Steinkauz oder Schleiereule, aber auch nächtliche Insekten, wie Grillen, Falter und Motten gesehen und gehört werden. Bei Interesse können Sie über folgenden Link mehr erfahren und sich für die Veranstaltung anmelden: https://www.bingo-umweltlotterie.de/woche-der-natur/veranstaltungen/wdn2025-9367. Der Anmeldezeitraum reicht vom 29.05. bis zum 12.06.2026. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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04.06.2026

Mond-Azurjungfern in der Kulisse

Das bisherige Libellen-Monitoring im NSG Dalum-Wietmarscher Moor hat erfreulich hohe Zahlen der Mond-Azurjungfer (Coenagrion lunulatum) ergeben. So konnten bis dato insgesamt 123 Individuen – ein Großteil davon Männchen – der vom Aussterben bedrohten Moorart stetig an den untersuchten Gewässern nachgewiesen werden. Besonders spannend – die Mehrheit der Sichtungen fand außerhalb der bereits bekannten Stammhabitate an relativ jungen Polderflächen statt. Der Mond-Azurjungfer geht es zumindest in der Betreuungskulisse der ÖGE also ziemlich gut!
Wir sind gespannt, was das Dalum-Wietmarscher Moor in dieser Saison für weitere Überraschungen bezüglich der Libellenfauna bereithält.

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18.04.2026

Torfmoos-AG geht an den Start

Am 10.04.2026 fand das erste Treffen der durch den Botaniker der ÖGE ins Leben gerufenen regionalen Torfmoos-Arbeitsgruppe statt. Insgesamt zehn Interessierte folgten der Einladung zum abendlichen Auftakttermin und machten sich nach
einem einführenden Vortrag direkt an das Bestimmen und Querschnitt-Anfertigen des ersten Studiensubjekts – das Magellans Torfmoos (Sphagnum magellanicum). Treffpunkt für die monatlich stattfindende AG ist das Emsland Moormuseum mit seinem voll ausgestatteten Forscherbauwagen. Wir bedanken uns vielmals beim Emsland Moormuseum für die großzügige Bereitstellung der Räumlichkeiten!
Sollten Sie ebenfalls Interesse an der Teilnahme an der Torfmoos-AG haben, melden Sie sich gerne unter ben.flint@oege.info.

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16.04.2026

Amphibienzaun wieder abgebaut

Am 01.04.2026 wurde der Amphibienzaun um das Gewässer in den Emsauen bei Wachendorf wieder abgebaut, nachdem sich in den vorherigen Tagen immer weniger Tiere in den Eimern entlang des Zauns eingefunden haben. Während die finale Auswertung der “Zaunsaison 2026” noch aussteht, freut die Station sich über einen botanischen Zufallsfund, der sich im Zuge des Abbaus ereignet hat. Im
diesjährigen Uferbereich des Gewässers, welcher 2025 noch unter Wasser stand, wurde ein Individuum des Europäischen Strandlings (Littorella uniflora) entdeckt.
Der Strandling ist in ganz Deutschland nur selten anzutreffen und einige seiner Bestände sind stark bedroht. Für dieses Gewässer ist es der erste Nachweis. Beim genaueren Absuchen konnte der Strandling an weiteren Stellen am und im Gewässer nachgewiesen werden – eine sehr erfreuliche Entdeckung!

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19.03.2026

Besondere Sichtungen am Amphibienzaun

Die “Amphibienzaun-Saison” neigt sich bereits dem Ende zu. Die milderen Temperaturen der nächsten Tage sollten auch die letzten Tiere zu ihren Laichgewässern treiben. Die letzten Zaunkontrollen hatten allerdings einige Überraschungen in petto: Neben der ersten Kreuzkröte (Epidalea calamita) am Gewässer und einer Erdkröte (Bufo bufo) mit “Hut”, haben vor allem die Funde eines Kammmolchs (Triturus cristatus) und eines Bergmolchs
(Ichthyosaura alpestris) nicht schlecht staunen lassen. Beide Arten waren bis dato nicht für diese Ecke der Betreuungskulisse nachgewiesen. Die nächsten bekannten Vorkommen liegen mindestens 8 km entfernt vom umzäunten Gewässer in den Emsauen bei Wachendorf.

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18.03.2026

Brutvögel lösen nach und nach Rastvögel ab

Während die ansteigenden Temperaturen der letzten Wochen bereits das Ende des Winters eingeläutet haben, zeigt sich der Jahreszeitenwechsel nun auch in der Vogelwelt. Wintergäste, wie Schwäne, Gänse und Enten ziehen nach und nach in ihre Brutgebiete in Richtung Nord-Osten zurück und lassen sich dementsprechend in der Betreuungskulisse deutlich seltener zählen. Für jeden Wintergast, der die Kulisse verlässt, lässt sich aber auch mindestens ein neuer Brutvogel entdecken. Vielerorts hört man bereits die Feld- und Heidelerchen singen, kleine Singvögel lassen sich bei der Balz beobachten und Kranich (Grus grus) und Großer Brachvogel (Numenius arquata) finden sich zu Brutpaaren zusammen. Im Georgsdorfer Moor finden sich die Lachmöwen (Chroicocephalus ridibundus) zur Kolonie zusammen und läuten damit lautstark die Brutsaison ein. 

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat März.

18.02.2026

Der Amphibienzaun geht in die zweite Runde

Am 02.02.2026 wurde der Amphibienzaun um das Gewässer in den Emsauen bei Wachendorf wieder aufgebaut. Wie bereits im letzten Jahr sollen so möglichst alle an- und abwandernde Amphibien erfasst werden. Die Anschaffung des Zauns wurde durch die Förderung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung ermöglicht.

In diesen Gewässern wurden in den letzten zwei Jahren von der Biologischen Station Münsterland in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Lingen insgesamt rund 2000 Kaulquappen der Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) ausgesetzt. Der Amphibienzaun dient also zusätzlich der Erfolgskontrolle dieser Wiederansiedlung. Im letzten Jahr konnte noch keine Knoblauchkröte in den Eimern entlang des Zaunes dokumentiert werden. Die Chancen stehen dieses Jahr deutlich höher, dass Tiere aus der ersten Wiederansiedlung in das Gewässer anwandern. Der Zaun wurde nach zunächst anhaltendem Frost am 07.02.2026 geöffnet. Bei den täglichen Kontrollen konnten bisher insgesamt 153 Teichmolche (Lissotriton vulgaris), zwei Grasfrösche (Rana temporaria) und ein Individuum aus dem Wasserfroschkomplex dokumentiert werden, die in das Gewässer angewandert sind.

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21.01.2026

Erste wandernde Molche in der Kulisse

Während die größeren Gewässer in der Betreuungskulisse noch von einer Eisschicht bedeckt sind, sind viele kleinere Gewässer bereits eisfrei. Aufgrund der milderen Tages- und Nachttemperaturen der letzten Tage wurden daher einige der freien Gewässer am 14.01. mit dem Kescher nach Molchen durchsucht. Und tatsächlich konnten erste angewanderte Tiere dokumentiert werden. In drei Gewässern im Nordosten des NSG Kleingewässer Achterberg kamen insgesamt 30 adulte Teichmolche (Lissotriton vulgaris) zusammen, von denen lediglich vier Individuen weiblich waren. Von den 26 Männchen ließ sich bei einem Tier bereits der Ansatz eines Rückenkammes erkennen.

Ähnlich frühe Teichmolch-Nachweise konnten 2023 und 2024 im Gebiet erbracht werden. Die im Jahreswechsel 2023/2024 aufgetretenen hohen Wasserstände in der Region hatten dazu geführt, dass sich die diversen im NSG befindlichen Kleingewässer zu einem großen Gewässer verbunden hatten. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass sich der lokale Fischbestand auf ehemals fischfreie, und damit für Molche besonders geeignete Gewässer ausbreiten konnte. Erfreulicherweise konnten zumindest in den drei gekescherten Kleingewässern keine Fische nachgewiesen werden.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat Januar.

20.01.2026

Die ÖGE jetzt auch auf Instagram

Um noch besser über die Naturschutzarbeit der Station berichten zu können, ist die ÖGE ab sofort mit einem eigenen Kanal auf Instagram vertreten. Sie finden den Kanal entweder über die Suchfunktion innerhalb der App (Benutzername: oege.info) oder über den abgebildeten QR-Code. Auf dem Kanal erwarten Sie Eindrücke von der Arbeit einer Ökologischen Station, regelmäßige Updates zur Betreuungskulisse der ÖGE sowie spannende Infos zur Tier- und Pflanzenwelt in der Region. Die ersten Posts warten bereits darauf gelesen und geteilt zu werden. Wir freuen uns auf zahlreiche neue “Follower”!

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat Januar.

18.12.2025

Was eine Ökologische Station im Winter so macht...

Neben der Kartierung der Rastvögel in der Kulisse, wurden in Vorbereitung auf die Schlangenerfassung im kommenden Jahr rund 50 künstliche Verstecke – in diesem Fall gespendete Mülleimerdeckel – georeferenziert im NSG Dalum-Wietmarscher Moor ausgebracht. Auch das Monitoring der Biber am Lingener Mühlenbach geht mithilfe von Wildkameras kontinuierlich weiter. Zuletzt konnte anhand von Dammbauaktivitäten eine Ausbreitung der Biber in Richtung Baccumer Bruch festgestellt werden. Kürzlich im Gebiet ausgebrachte Wildkameras konnten zwar schon einen Biber ablichten, eine individuelle Identifizierung anhand der Kelle ist bisher allerdings noch nicht möglich. Zu guter Letzt wurden die Pflanztische im Garten der Station winterfest gemacht, indem das Wasser abgelassen und die Bewässerungs-Infrastruktur zum Schutz vor Frostschäden abgebaut wurde. Die auf den Tischen gesicherten Torfmoose aus dem NSG Meerkolk kommen in den nächsten Monaten gut mit der natürlicher Winternässe über die Runden.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat Dezember.

16.12.2025

Zug- und Rastzeit in der Kulisse

Während das Monitoring der Libellen-, Amphibien- und Reptilienfauna gerade eine Winterpause einlegt, ist ornithologisch noch so Einiges los in der Betreuungskulisse – von Rostgänsen, die zusammen mit Bläss- und Graugänsen auf den großen Wasserflächen im NSG Georgsdorfer Moor und im Füchtenfelder Moor rasten bis hin zu Sing- und Zwergschwänen, die jedes Jahr in kleiner Zahl als gemischter Trupp für einige Zeit in der Nähe des NSG Dalum-Wietmarscher Moor zu beobachten sind. Sollten Sie einen Zwergschwan beobachten oder fotografieren, der einen Sichtring oder ein Halsband mit erkennbarer Nummer trägt, melden Sie diese Sichtung gerne der ÖGE oder direkt auf ornitho.de. Diese Tiere wurden im Zuge eines groß angelegten Erhaltungsprogramms registriert und markiert um wertvolle Rückschlüsse für den Schutz der seit einigen Jahren stark abnehmenden Bestände der Art ziehen zu können. Ein weiterer, kleinerer Gastvogel aus dem Nordosten ist der Raubwürger. In Niedersachsen ist er als Brutvogel leider stark gefährdet, nutzt aber die Moore und Heiden der Region gerne als geeignetes Rastgebiet.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat Dezember.

18.11.2025

Vierter Stationstisch der ÖGE

Am 29.10.25 lud die Ökologische Station Grafschaft Bentheim-Emsland Süd (ÖGE) bereits zum vierten Mal zum Stationstisch ein, um institutionelle und verbandliche Stakeholder aus ihrer Untersuchungskulisse über die Ergebnisse ihrer Arbeit zu informieren und gemeinsam an der Ausrichtung der Station für das nächste Jahr zu arbeiten. Johannes Weise, wissenschaftlicher Leiter der ÖGE, informierte über die zurückliegende Arbeit der Station und Moritz Rennack gab ein Update zu dem über die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung geförderten Projekt “Amphibien der Sandlandschaften in der Grafschaft Bentheim und dem südlichen Emsland”, welches der ÖGE ermöglicht auch außerhalb der festgelegten Betreuungskulisse für Amphibien aktiv zu werden. Im Anschluss ging es nach bewährter Manier an die Diskussionstische und die Teilnehmenden waren selbst gefragt. In konstruktiven Gesprächen beteiligten sie sich mit ihrem individuellen Wissen zur Gebietskulisse sowie Ideen, Impulsen und Anregungen aktiv an der Arbeitsplanung für das nächste Jahr. Neben konkreten Kartierwünschen und Vorschlägen für Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, ergaben sich auch unterhalb der Teilnehmenden mit den verschiedensten Hintergründen ein spannender Austausch, der für die erfolgreiche Arbeit der Station von großem Wert ist. 

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat November.

27.10.2025

Die Hochmoor-Mosaikjungfer als Erfolgsindikator

Obwohl die Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica) in diesem Jahr in ein paar Gebieten, in denen im letzten Jahr zuverlässig patroullierende Männchen und zum Teil auch Paarungen beobachtet werden konnten, aufgrund der Trockenheit im Frühjahr und im August nicht nachgewiesen werden konnte, freut ein Nachweis aber ganz besonders! Im NSG Groß Fullener Moor konnten, wie auch schon im Vorjahr, erneut mehrere territoriale Männchen der Hochmoor-Mosaikjungfer nachgewiesen werden – und das auf Flächen, die von der ÖGE im Jahr 2023 durch eine Reihe an Maßnahmen aufgewertet wurden. Durch Rodungsarbeiten, die Ertüchtigung der Torfwälle und die Anlage von mehreren Pools mit unterschiedlicher Tiefe konnte sich so aus einer trockenen Pfeifengraswiese eine strukturreiche, wiedervernässte Fläche entwickelt, die allen voran von der Hochmoor-Mosaikjungfer im zweiten Jahr in Folge als potentielles Fortpflanzungsgewässer identifiziert wird.

Weitere Infos zu den Aktivitäten der ÖGE finden Sie im Newsletter für den Monat Oktober.

27.10.2025

Abgeschlossene Maßnahmen in der Kulisse

Im letzten Monat wurde eine von der ÖGE in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Lingen in Auftrag gegebene Pflege- und Entwicklungsmaßnahme im FFH- und Landschaftsschutzgebiet Lingener Mühlenbach und Nebenbach erfolgreich abgeschlossen. An zwei Stellen im Gewässer wurden Kiesschüttungen mit einem Volumen von jeweils 5 Tonnen vorgenommen. Die so entstandenen Bereiche mit großkörnigem Kies sollen vor allem dem Steinbeißer (Cobitis taenia), einer FFH-Anhang II Art, als geeignetes Laichsubstrat dienen.

Im NSG Groß Fullener Moor wurden im September im Auftrag der ÖGE auf einer Fläche von insgesamt 0,4 ha Stubben gezogen, die in diesem Jahr sehr starken Stockausschlag aufwiesen. Die betroffenen Gehölze wurden bereits im letzten Jahr abgeholzt um die zwei letzten im Gebiet vorhandenen Gagelsträucher (Myrica gale) freizustellen. Auf die im Zuge der Maßnahme eingeebneten Bereiche um die Gagelsträucher herum soll im nächsten Schritt durch den Landkreis Emsland Heidemahdgut ausgebracht werden um die Heideentwicklung weiter voranzutreiben. Die gezogenen Stubben kommen in zweierlei Hinsicht Habitataufwertungen in der Gebietskulisse zu Gute: Ein Teil der Stubben wurde im Randbereich des Groß Fullener Moores zu Totholzhaufen aufgeschoben und dient fortan der lokalen Fauna, hier vor allem den im Gebiet vorkommenden Kreuzottern (Vipera berus), als Versteckmöglichkeit. Die restlichen Stubben sollen perspektivisch im NSG Rühler Moor auf Wiedervernässungsflächen ausgebracht werden und neben der Funktion als Wellenbrecher außerdem den Torfmoosen (Sphagnum) als “Ansiedlungs-Ankerpunkte” dienen.

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29.09.2025

Auf der Suche nach Gartenschläfern

Der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) gilt als das in den letzten Jahrzehnten in Europa am stärksten in seinem Bestand zurückgegangene Nagetier. Um diesem negativen Trend entgegenzuwirken, startete 2013 im Thuiner Wald (LK Emsland) ein Wiederansiedlungsprojekt der Bilchart durch die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH). Unter der wissenschaftlichen Leitung der Universität Osnabrück wurden von 2013 bis 2018 insgesamt 90 adulte Gartenschläfer im Gebiet ausgewildert. Im Zuge einer Masterarbeit konnten sowohl erfolgreiche Überwinterung als auch Reproduktion der Tiere nachgewiesen werden. Da seit 2018 kein Monitoring mehr stattgefunden hat, sucht die ÖGE in Kooperation mit dem Tierpark Nordhorn das damalige Auswilderungsgebiet aktuell systematisch nach Gartenschläfern ab. Mittels 20 Wildkameras und vier Horchboxen, deren Anschaffung durch Fördermittel der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung ermöglicht wurde, hofft die Station auf den Nachweis der nachtaktiven Tiere. Ein Gartenschläfer hat sich auf den bis dato kontrollierten 31.370 Fotos noch nicht gezeigt. Während die Kameras weiter im Gebiet aufnehmen und die Auswertung der Horchboxen noch aussteht, wollen wir Ihnen ein paar Schnappschüsse nicht vorenthalten.

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29.09.2025

Führung durchs Georgsdorfer Moor

Das Klimaschutzmanagement des Landkreises Grafschaft Bentheim bietet auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Volkshochschule Grafschaft Bentheim eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema „Klimaschutz in der Grafschaft Bentheim“ an. So auch am 05.09.2025, als es mit über zwanzig interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Georgsdorfer Moor, dem aktuell jüngsten Naturschutzgebiet der Grafschaft, ging. Im Zuge der 2-stündigen Führung, die als Kooperation zwischen dem Klimaschutzmanagement des Landkreises, der ÖGE und der Staatlichen Moorverwaltung, welche das Land Niedersachen als Flächeigentümerin repräsentiert, durchgeführt wurde, berichteten Michael Diekamp (Leitung Staatliche Moorverwaltung) und Johannes Weise (Wissenschaftliche Leitung ÖGE) über das Gebiet und seine Historie, den Entstehungsprozess von Mooren und die spezialisierte Flora und Fauna der Hochmoore. Neben der Rolle und Zusammenarbeit von ÖGE und Staatlicher Moorverwaltung im Gebiet wurden ebenfalls Maßnahmen zur Renaturierung des Georgsdorfer Moores und somit seiner Wasser- und Klimabilanz thematisiert.

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19.09.2025

Eine Spende für die ÖGE

Anfang des Monats fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Mit dem Foto um die Welt” des Lingener Fotoclubs Blende 86 ein Vortrag von Thomas Weber mit dem Titel “Faszination Küstenvögel” statt. Mit eindrucksvollen Bildern und spannenden Anekdoten brachte er den Teilnehmenden die Vielfalt der Küstenvögel und ihre einzigartigen Lebensräume näher. Die ÖGE freute sich sehr, als der Fotoclub im Vorfeld der Veranstaltung mit dem Vorschlag an die Station herantrat, die im Laufe des Abends gesammelten Spenden für den Trägerverein “Ökologische Station Grafschaft Bentheim-Emsland Süd e.V.” zu sammeln. Am Ende der Veranstaltung konnte die ÖGE einen Spendenbetrag von 150 Euro vom Organisatoren-Team entgegennehmen. Passend zum Thema des Vortrags wird die Station das Spendengeld in Equipment für den Wiesenvogelschutz in der Betreuungskulisse der Station investieren. Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich beim Fotoclub Blende 86 und allen Teilnehmenden für diese großzügige Spende bedanken! 

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25.08.2025

Eine besondere Ziegenmelker Sichtung

Die dämmerungs- und nachtaktiven Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus) werden standardmäßig durch Verhören um den Sonnenuntergang herum erfasst. Ihr charakteristisches Schnurren verrät ihre Anwesenheit und lässt unter Umständen auf ein Brutgeschehen schließen. Eine ganz besondere Ziegenmelker-Sichtung gelang unserer Ornithologin kürzlich auf einer Fläche südlich des NSG Georgsdorfer Moor. Gut getarnt und völlig bewegungslos duckte sich ein Ziegenmelker-Küken in seiner Nestmulde (siehe Foto). Der typische Lebensraum des Ziegenmelkers besteht aus Heide und lichten Waldbiotope auf trockenem, überwiegend sandigem Boden. In der Betreuungskulisse der ÖGE lassen sich ebendiese Bedingungen vielerorts finden. So konnten in diesem Jahr 32 potentielle Brutpaare des Ziegenmelkers in insgesamt 11 Gebieten ermittelt werden. 

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25.08.2025

Warten auf Nachwuchs bei den Kreuzottern

Kreuzottern (Vipera berus) gehört zu den wenigen ovoviviparen Reptilien. Sie brütet ihre Eier im Mutterleib aus, was als Anpassung an kühlere Lebensräume zu verstehen ist. Das Muttertier kann der Sonne hinterherziehen und die Eier auf diese Weise optimal den wärmenden Sonnenstrahlen aussetzen. Wenn die Eier schließlich zwischen August und Oktober “gelegt” werden, reißt die dünne Eihaut während oder direkt nach der Geburt auf. Die frisch geschlüpften Jungschlangen sind etwa so groß wie ein Regenwurm und führen direkt ihre erste Häutung durch.

Noch warten wir gespannt auf die erste Sichtung eines Jungtieres in der Betreuungskulisse der ÖGE. Der Nachweis eines tragenden Weibchens im NSG Georgsdorfer Moor lässt hoffen, dass sich bis Ende September noch einige Jungtier-Sichtungen ergeben werden.

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21.08.2025

ÖGE gewinnt Nordhorner Artenschutzpreis 2024

Bereits zum vierten Mal verlieh die Stadt Nordhorn am 14.08.2025 den Nordhorner Artenschutzpreis, eine Auszeichnung für herausragende Projekte im Bereich des Artenschutzes im Stadtgebiet. Und auch die ÖGE konnte sich über eine Auszeichnung sowie ein Preisgeld von 1.000 Euro freuen! Beworben hatte sich die Station mit einer im Zuge eines Praktikums durchgeführten Erfassung der räumlichen Verteilung und Habitatpräferenz von Zauneidechsen (Lacerta agilis) im NSG Tillenberge. Es konnten so insgesamt drei Verbreitungsschwerpunkte im Untersuchungsgebiet identifiziert werden, die den Tieren durch ihre Habitatausstattung – offener Sandboden im Wechsel mit schutzbietenden Strukturen – optimale Lebensbedingungen bieten. Neben einer erhöhten Schutzwürdigkeit dieser Bereiche, lassen sich weiterhin Maßnahmen ableiten, die die weitere Ausbreitung der Echsen im Gebiet fördern und die die ÖGE mithilfe des Preisgeldes zukünftig in die praktische Umsetzung bringen möchte.

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20.03.2025

Zwei neue Kolleginnen für die ÖGE

Wir freuen uns gleich zwei neue Mitarbeiterinnen im Team der ÖGE begrüßen zu dürfen! Ingve Auth (links) ist bereits seit Dezember 2024 für die Station tätig und ist schwerpunktmäßig für die Erfassung der Amphibien- und Reptilienfauna in der Kulisse zuständig. Leslie Koch (rechts) ist seit März 2025 Teil des Teams. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Erfassung der Avifauna sowie dem Gelegeschutz von Wiesenvögeln. 

Wir freuen uns gleich zwei neue Mitarbeiterinnen im Team der ÖGE begrüßen zu dürfen! Ingve Auth (oben) ist bereits seit Dezember 2024 für die Station tätig und ist schwerpunktmäßig für die Erfassung der Amphibien- und Reptilienfauna in der Kulisse zuständig. Leslie Koch (unten) ist seit März 2025 Teil des Teams. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Erfassung der Avifauna sowie dem Gelegeschutz von Wiesenvögeln. 

02.12.2024

Neuer Reiter "Stellenangebote"

Das Menü der Website ist gewachsen: Ab sofort können Sie unter dem gleichnamigen Reiter aktuelle Stellenangebote der Ökologischen Station Grafschaft Bentheim-Emsland Süd finden.

25.09.2024

Das Amphibienprojekt der ÖGE

Wir freuen uns Moritz Rennack als neuen Mitarbeiter im Team der ÖGE begrüßen zu dürfen! Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Bachelorstudiums im Studiengang “Landschaftsentwicklung” (B. Eng.) an der Hochschule Osnabrück, ist er ab sofort für die Betreuung des Projektes “Amphibien der Sandlandschaften in der Grafschaft Bentheim und dem südlichen Emsland” sowie Kartierungen in der Gebietskulisse zuständig. Genaueres zum Projekt erfahren Sie in der Zusatzausgabe des Newsletters von September 2024.

14.05.2024

Die Woche der Natur der Bingo-Umweltstiftung - ÖGE bietet zwei Führungen an

Vom 15.06. bis 23.06.2024 findet erstmalig die Woche der Natur in Niedersachsen durchgeführt von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung statt. Über 1000 Aktionen und Naturerlebnisse werden zur kostenlosen Teilnahme im ganzen Bundesland angeboten und auch die ÖGE beteiligt sich mit zwei Themenführungen durch zwei der Naturschutzgebiete in der Betreuungskulisse. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich für die Führungen anzumelden finden Sie auf der Website der Bingo-Umweltstiftung unter folgenden Links:

Führung durch das NSG Provinzialmoor:
https://www.bingo-umweltlotterie.de/woche-der-natur-2024/veranstaltungen/wdn24-27299

Führung durch das NSG Moorschlatts und Heiden in Wachendorf:
https://www.bingo-umweltlotterie.de/woche-der-natur-2024/veranstaltungen/wdn24-88076

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

17.04.2024

Ein neuer Kollege für die ÖGE

Das Team der ÖGE ist um einen neuen Kollegen gewachsen: Wir freuen uns sehr Ben Paul Flint bei uns begrüßen zu dürfen!
Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Bachelorstudiums im Studiengang „Umweltwissenschaften“ an der Universität Oldenburg, studiert er aktuell im Master „Landschaftsökologie“. Ab sofort ist er für die ÖGE schwerpunktmäßig als Botaniker unterwegs.

17.04.2024

Die Libellenkartierung 2024 ist gestartet

Seit dem ersten April-Wochenende sind die Frühen Adonislibellen bereits im NSG Moorschlatts und Heiden in Wachendorf sowie dem Geestmoor zahlreich zu beobachten und machen ihrem Namen damit alle Ehre. Am 08.04.2024 konnte auch bereits die erste Nordische Moosjungfer (siehe Foto) mit den für Jungtiere typisch glänzenden Flügeln beim Sonnenbad im Geestmoor fotografiert werden.
In der Roten Liste Deutschlands wird die Art zurzeit als „gefährdet“ eingestuft. Grund hierfür sind der Verlust an Lebensraum durch Trockenlegung und Zerstörung von Moorbiotopen sowie die zunehmende Trockenheit infolge des Klimawandels.

17.04.2024

Die Kreuzkröten sind wieder aktiv

Die Kreuzkröte (siehe Foto) ist mir einer Körperlänge von 4-8 cm zwar die kleinste unserer heimischen Krötenarten, gehört zur Laichzeit von April bis Juni allerdings mit zu den Lautesten. Ihre nächtlichen Balzrufe sind dann nämlich knapp 2 km weit zu hören. Am 09.04.2024 konnten alleine im NSG Moorschlatts und Heiden in Wachendorf 32 Kreuzkröten gesichtet werden. Im NSG Tillenberge wurden am selben Abend mindestens zehn Individuen verhört. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kreuzkröten damit nicht nur gut zwei Wochen früher aktiv, sondern erfreulicherweise auch in größerer Anzahl vorhanden.

15.02.2024

Erste Amphibiensichtungen in diesem Jahr

Bereits am 20.01.2024 konnten aufgrund der milden Witterungsbedingungen die ersten sieben Teichmolche im NSG Kleingewässer Achterberg dokumentiert werden (siehe Foto). Im letzten Jahr wurde der erste Teichmolch sogar ein paar Tage früher gesichtet. Zu diesem Zeitpunkt bestand das NSG allerdings noch aus diversen Kleingewässern, die sich zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der starken Niederschläge der letzten Wochen zu einem großen Gewässer verbunden haben. Dies hat unter anderem zur Folge, dass sich der im Gebiet vorhandene Fischbestand so auch in die ehemals fischfreien Kleingewässer ausgebreitet hat. Es bleibt zu beobachten, inwiefern sich dieser Zustand auf die Molchbestände auswirken wird.

12.01.2024

Die Arbeit der ÖGE geht in die nächste Runde

Den Abschluss des ersten vollen Arbeitsjahres der ÖGE sowie den kürzlich erhaltenen positiven Bewilligungsbescheid für die Weiterfinanzierung der Station hat die ÖGE als Anlass genommen die Presse zu einem Rück- und Ausblick einzuladen. Den entsprechenden Presseartikel von Carl Hesebeck können Sie unter folgendem Link nachlesen:

https://www.gn-online.de/grafschaft/oekologische-stationen-ziehen-fazit-nach-erstem-jahr-523018.html

23.06.2023

Förderung Gelege- und Kükenschutz durch die Bingo-Umweltstiftung

Zum Schutz von Wiesenbrütern ist die ÖGE in Kooperation mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim im Gelege- und Kükenschutz aktiv. Durch eine Förderung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung konnte nun Ausrüstung zum erfassen und markieren der Gelege, sowie zum Überwachen des Bruterfolges mittels Wildkameras angeschafft werden, welche auch in den folgenden Jahren in diesem Projekt zum Einsatz kommen wird.

23.06.2023

OLB-Förderung "Amphibienerfassung"

Unter dem Motto „150 Tausend gute Gründe für die Umwelt“ erhielt die ÖGE am 10. Mai die Zusage von der OLB-Stiftung zur Förderung von Unterwassermikrofonen für das Erfassen von Knoblauchkröten und Kleinfischreusen für das Erfassen von Molchbeständen.